Eine Verification-of-Payee-Anfrage muss die Bank erreichen, die das Zielkonto führt. Aber woher weiß die anfragende Seite, welche Bank das ist und wie sie erreichbar ist? Der EPC Directory Service (EDS) ist die Antwort: ein zentrales, für das Schema gepflegtes Verzeichnis, das teilnehmende PSPs dem Routing-Mechanismus (RVM) zuordnet, der sie bedient.
Was der EDS enthält
- Welche PSPs am Schema teilnehmen, für das Routing identifiziert.
- Über welches RVM jeder antwortende PSP erreichbar ist.
- Die Informationen, die ein anfragender PSP oder ein RVM braucht, um eine Anfrage am richtigen Ort zuzustellen.
Warum es operativ zählt
Das Verzeichnis ändert sich, wenn PSPs beitreten, austreten oder das RVM wechseln. Eine anfragende Partei, die mit einer veralteten Sicht arbeitet, kann Anfragen falsch routen oder eine Gegenpartei nicht erreichen. Mit dem EDS synchron zu bleiben ist daher eine laufende betriebliche Aufgabe, keine einmalige Einrichtung.
- 1 Nutzen Sie das Verzeichnis, damit Routing-Entscheidungen die aktuellen Teilnehmer widerspiegeln.
- 2 Aktualisieren Sie im Takt des Schemas, um neue und geänderte Einträge zu erfassen.
- 3 Behandeln Sie Grenzfälle — ein PSP nicht gefunden oder kürzlich geändert — in Ihrem Ablauf sauber.
Das Verzeichnis ist Infrastruktur, kein Produkt
Ihre Nutzer sehen den EDS nie. Sie erwarten nur eine schnelle, korrekte Antwort — die davon abhängt, dass das Routing darunter stimmt.
RoxPay nutzt Verzeichnis- und Routing-Änderungen und hält für Sie damit Schritt, sodass Anfragen den richtigen antwortenden PSP erreichen, ohne dass Sie eine Verzeichnisintegration pflegen — ein bewegliches Teil weniger im Betrieb.