Die Verification of Payee liegt an der Schnittstelle von Zahlungsverkehr, Regulierung und Betrugsprävention, daher entlehnt sie Begriffe aus allen dreien. Hier sind die, die man kennen sollte, einfach definiert.
Kernbegriffe
- Verification of Payee (VoP): eine Prüfung, ob der Name auf einer Zahlung zum Kontoinhaber hinter der IBAN passt, bevor die Zahlung gesendet wird.
- Confirmation of Payee (CoP): das britische Namensprüfungsschema; die VoP ist das EU-Äquivalent unter der Verordnung über Echtzeitüberweisungen.
- IBAN: die International Bank Account Number, die das Zielkonto identifiziert.
- SEPA: der Single Euro Payments Area, die Gruppe von Ländern und Regeln für Euro-Zahlungen.
Ergebnisse
- Treffer: Name und Kontoinhaber stimmen überein.
- Teiltreffer: ein Beinahe-Treffer, etwa eine Abkürzung oder ein Unterschied in der Wortreihenfolge.
- Kein Treffer: die Namen stimmen nicht überein.
- Prüfung nicht möglich: die Bank des Empfängers konnte keine Antwort liefern.
VoP vs. CoP
Sie lösen dasselbe Problem — die Bestätigung des Empfängernamens. Die CoP ist das britische Schema; die VoP ist das EU-Schema, das von der Verordnung über Echtzeitüberweisungen vorgeschrieben wird.
Regulierungs- und Betrugsbegriffe
- Verordnung über Echtzeitüberweisungen (IPR): die EU-Verordnung, die die VoP für Euro-Überweisungen verpflichtend macht.
- APP-Betrug: Betrug mit autorisierter Überweisung, bei dem ein Opfer getäuscht wird, Geld auf das Konto eines Betrügers zu senden.
- PSP: Zahlungsdienstleister — eine Bank oder Fintech, die Geld bewegt.
- EPC: der European Payments Council, der das Regelwerk des VoP-Schemas veröffentlicht.
Wie es weitergeht
Mit dem Vokabular in der Hand ist der Rest des Themas leichter nachzuvollziehen. Beginnen Sie damit, was die VoP ist und wie die vier Ergebnisse funktionieren, und erkunden Sie dann die Leitfäden zu Regulierung und Integration.